Wie lässt sich kulturelle Bildung messen? - Cover
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ISBN/EAN: 978-3-658-52737-2
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
Sprache:
Deutsch
Umfang:
xvii, 437 S., 45 s/w Illustr., 12 farbige Illustr.

Hersteller:
Springer VS in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Abraham-Lincoln-Straße 46
DE 65189 Wiesbaden


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Wie lässt sich kulturelle Bildung messen?

Entwicklung und Prüfung eines Messinstruments für kulturelle Kompetenzen in der Bevölkerung

89,99 €

Noch nicht lieferbar

Artikel erscheint am 28.10.2026

Beschreibung

Kulturelle Bildung hat in den letzten 20 Jahren an Bedeutung gewonnen. Ihre empirische Erforschung befindet sich jedoch noch in den Anfängen. Insbesondere für die Untersuchung von Bildungswirkungen und Transfereffekten fehlen Instrumente zur direkten Messung kultureller Kompetenzen in Bevölkerungsumfragen. Die vorliegende Arbeit schließt diese Forschungslücke. Für die Bereiche Musik und bildende Kunst werden Testinstrumente entwickelt, die sich an den Standards der Kompetenzdiagnostik orientieren. Theoretischer Ausgangspunkt ist Bourdieus Konzept des inkorporierten Kulturkapitals, das um zeitgenössische Ansätze erweitert wird. Die Arbeit liefert ein vierdimensionales Basismodell kultureller Kompetenz, das interdisziplinär an verschiedene Forschungsfelder anschlussfähig ist. Exemplarisch werden drei Kompetenzdimensionen mithilfe des dichotomen Raschmodells operationalisiert und zur Untersuchung kultursoziologischer Fragestellungen eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die entwickelten Instrumente eine hohe psychometrische Messqualität aufweisen und für den Einsatz in Umfragen geeignet sind. Zugleich erweist sich kulturelle Kompetenz als bedeutsamer Erklärungsfaktor der Kulturpartizipation. Die Arbeit leistet einen grundlegenden Beitrag zur Quantifizierung kultureller Bildung und eröffnet neue Möglichkeiten ihrer empirischen Erforschung. Sie richtet sich an alle, die kulturelle Bildung nicht nur fördern, sondern auch systematisch untersuchen und besser verstehen wollen.

Über Holger Lübbe

Holger Lübbe ist Soziologe und arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Arbeitsmarkt und Bildungspolitik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der empirischen Kompetenzforschung zu Fragen sozialer Ungleichheit und kultureller Partizipation. Aus interdisziplinärer Perspektive verbindet er soziologische Theorie mit anwendungsorientierter Methodenforschung.