Die Ablenkungsfalle

Im April regnete es in Deutschland so viel wie seit 15 Jahren nicht mehr, wogegen Südspanien von einer Hitzewelle betroffen ist. Was für die Natur hierzulande gut ist, fehlt andernorts. Oder in anderen Jahren, wie die trockenen Winter- und Frühlingsmonate der vergangenen Jahre zeigen. Die Grundwasserpegel sinken und Wasser wird immer kostbarer. Doch noch immer hantieren wir damit, als hätten wir unendliche Reserven davon. Dabei hat hinter den Kulissen längst der Kampf ums Wasser begonnen: Wer - Landwirtschaft, Industrie, Privathaushalte* - erhält wie viel zu welchem Preis?

Uwe Ritzer, investigativer Wirtschaftsjournalist der "Süddeutschen Zeitung" zeigt, warum sich heute entscheidet, ob unsere Wasserversorgung auch morgen noch sicher ist.

*Zum Wasserverbrauch in Privathaushalten gehört auch die Bewässerung von Pflanzen. Die Zukunft liegt in trockenheitstoleranten Bäumen, Sträuchern und Stauden, die in Wächst fast ohne Wasser vorgestellt werden. Sie leisten einen aktiven Beitrag zu Natur- und Klimaschutz im eigenen Garten, zugleich helfen sie, den Wasserverbrauch zu drosseln.

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