Der Findefuchs
Der Findefuchs ist ein Buch für Klein und Groß. Es ist ein Klassiker, den jedes Kind einmal gelesen haben muss. Es geht um einen kleinen Fuchs, dessen Mutter ihn im Gebüsch zurückgelassen hat, als sie auf die Jagd ging. Die Mutter kehrte nie zurück, weil sie von einem Wilderer erschossen wurde. Daraufhin fand eine andere Füchsin den kleinen Fuchs. Sie wunderte sich, warum so ein kleines Füchslein wohl allein im Gebüsch saß. Ihr beschützender Mutterinstinkt lies es nicht zu, ihn einfach liegen zu lassen. Sie packte ihn am Nacken und ging mit ihm fort. Auf dem Weg begegneten ihnen viele Gefahren und Vorurteile, aber die Füchsin blieb bei ihrem Entschluss, den Findefuchs nicht allein zu lassen. Er war IHR Findefuchs. Zuhause warteten ihre eigenen Fuchsbabys. Zunächst waren sie skeptisch, was ihre Mutter für einen Eindringling mitgebracht hatte. Aber die Fuchsbabys und der Findefuchs gewöhnten sich schnell aneinander. Selbst die Fuchsmutter konnte die vier bald nicht mehr unterscheiden. Sie hatten das gleiche Fell, denn gleichen Geruch und waren sehr verspielt. Nichts und niemand konnte die Mutter und ihre vier Jungen trennen.
Es ist eine traurige und zugleich schöne Geschichte. Das Buch zeigt Kindern +/- 9 Jahren, dass man nie aufgeben soll. Dass man sich nicht runtermachen lassen oder auf blöde Kommentare hören soll. Es ist auch für Erwachsene eine schöne Geschichte, weil sie die Gefahr des Wilderns thematisiert. Das Thema Adoption steckt auch drin. Die Füchsin nimmt den Findefuchs an und ihre Söhne akzeptieren ihn wie ein richtiges Geschwisterchen. Deshalb hat mir das Buch so gut gefallen.
Eine Empfehlung unserer BoRs-Praktikantin Julia im Februar 2023