Zwei Leben
Ewald Arnez nimmt die Lesenden mit in ein fränkisches Dorf Anfang der 1970er Jahre.
Es ist ein ruhiges Dorf, dass von der 1968er-Revolution bisher kaum erreicht wurde.
Der Autor erzählt die Geschichte zweier Frauen - die, der aus Hamburg stammenden Pfarrersfrau Gertrud, die im Dorf nie richtig angekommen ist, und jene, der jungen Roberta, die nach ihrer Schneiderlehrer auf den elterlichen Bauernhof in ihrem Heimatdorf zurückkehrt.
Dort verliebt sie sich in Gertruds Sohn Wilhelm und die beiden werden ein heimliches Liebespaar. Sie genießen ihre junge Liebe, die gemeinsame Zeit und erinnern sich an Erlebnisse ihrer Kindheit.
Gertrud hingegen ist unglücklich im Dorf, sehnt sich nach dem Leben in der Großstadt und bekommt eine verlockende Chance auszubrechen.
In wechselnder Perspektive wird aus dem Leben der beiden Frauen erzählt. Empathisch und glaubwürdig werden die Lebenstränge gezeichnet.
Im Roman "Zwei Leben" zeigt sich das Leben von allen Seiten - Liebe und Trauer, Glück und Unglück, Schicksal und Hoffnung.
Eine Geschichte die sich sehr gut lesen 'weglesen' lässt, die sehr berührt und mitfühlen lässt.
Der ideale Roman für gemütliche Lesestunden im Herbst,
empfohlen von Lena