Sommer auf Perigo Island

'Sommer auf Perigo Island" ist das gelungene Debüt von Perry Chafe. Die Coming-of-Age-Geschichte spielt auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Neufundlands, Kanada.

Der Roman zeichnet ein atmosphärisches Bild des rauen Insellebens und greift mit dem Thema der Überfischung ein historisch und kulturell einschneidendes Ereignis auf, das das Leben der Menschen in Neufundland nachhaltig veränderte.
Erzählt wird von einem prägenden Sommer im Jahr 1991:
Das Verschwinden des Vaters auf See hat bei Pierce tiefe Spuren hinterlassen. Er versucht gemeinsam mit seiner Mutter den Alltag zu bewältigen und mit der Trauer weiterzuleben. Den Sommer verbringt er mit seinen Freunden Thomas und Bennie am Hafen, wo sie den Fischern mit ihrem Fang helfen.
Überfischung hat die Kabeljaubestände dramatisch reduziert.

Als ein Mädchen auf der Insel verschwindet, möchten die Freunde bei der Suche unterstützen. Der der geheimnisvolle Meeresbiologe Solomon gerät in Verdacht.

Wir standen da und starrten auf Solomon Vickers' halb verfallenes Haus. Eine einfache Holztreppe, die aussah, als könnte sie jeden Moment zusammenbrechen, führte zu einer großen zweiflügeligen Tür. Die Knäufe und Scharniere waren von einer dicken Rostschicht überzogen. Die Fahrt hierher hatte eine halbe Stunde gedauert, was laut Fährplan bedeutete, dass uns nicht allzu viel Zeit blieb, bis Solomon zurückkam.

Zitat Seite 81

Die Freunde geraten in so manches Abenteuer. Gleichzeitig geht es in dem Roman um Freundschaft, Loyalität, erste Liebe und darum, wie schnell Beziehungen sich verändern können

Ein Lesevergnügen für Jugendliche und alle, die gerne Coming-of-Age-Geschichten lesen.

Empfohlen von Lena


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