Popóm

Johanna Sebauer ist mit Popóm ein Roman gelungen, der mich sowohl zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken gebracht hat.
Die ungewöhnliche Idee, dem eigenen älteren Ich zu begegnen, gestaltete sie zu einer klugen Geschichte über Lebensentscheidungen, Erwartungen und die Frage, wer wir eigentlich sein wollen.

Besonders gefallen hat mir Johanna Sebauers feiner Humor und ihr ruhiger Schreibstil.
Zwischen skurrilen Momenten und leiser Melancholie zeichnet sie Figuren, die authentisch wirken und im Gedächtnis bleiben.
Der Roman nimmt sich Zeit für seine Themen, ohne dabei schwer zu werden.

Popóm ist ein Roman für alle, die originelle Literatur mit Tiefe mögen.

Empfohlen von Lena


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