Mit beiden Händen den Himmel stützen

Die Ich-Erzählerin wächst als Kind in einer Kommune auf. Ihr Leben - alltägliche Routinen gibt es nur phasenweise - ist von maximaler Freiheit, maximaler Haltlosigkeit, maximaler Verunsicherung geprägt. Ihre Mutter ist drogenabhängig, ihr Vater immer wieder im Gefängnis. Fallen beide aus, 'kümmern' sich - mehr oder weniger - die anderen Bewohner:innen um sie. Manchmal klappt es gut, manchmal ist es mit Spaß verbunden, manchmal mit Übergriffen, auch sexueller Art. Das hängt von den Mitbewohner:innen und ihrer Verfassung ab.
Heute ist die Ich-Erzählerin selbst Mutter. Sie fragt nach ihren Wurzeln und ihrer Prägung, vor allem jedoch fragt sie sich, was sie ihren Kindern mitgeben kann.

Das Buch entfaltet einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Deshalb eine große Empfehlung, für alle, die sich für Zeitgeschichte jenseits bürgerlicher Konventionen interessieren.

Empfohlen von Barbara


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