Gelbe Monster

Charlie verliebt sich sofort in Valentin: Sie steht in einem Kiosk in Köln-Ehrenfeld und will gerade los. Sie muss endlich den Bolzenschneider zurückbringen, den sie vor einem Jahr geliehen hat, weil ihr Fahrradschloss klemmte.

Und so kam es, dass Charlie an genau diesem Samstagnachmittag um 16:13 Uhr in genau diesem Kiosk stand, den genau in diesem Moment ein großer und viel zu schöner Mann betrat, der alles zum Leuchten brachte und mit sanfter Stimme fragte, ob der Kioskbesitzer zufällig - zufällig - einen Bolzenschneider hätte, er müsse nämlich sein Fahrradschloss aufbrechen.

Zitat Seite 21

Valentin liebt eigentlich Valeria, aber Charlie und er kommen sich trotzdem näher und schließlich sind sie ein Paar. Es wird eine zunächst wunderschöne, später reichlich gestörte Beziehung, in der Charlies Welt völlig aus den Fugen gerät. Mit viel Tempo und auch Komik entwickelt sich ein durch zahlreiche Zeitsprünge noch zusätzlich mit Spannung angereichertes Drama der Leidenschaft, der Gewalt und der Liebe. Clara Leinemann trifft mit ihrem ersten Roman ins Schwarze - und in die Magengrube.

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